Ein weiterer Besuch in dem Haus von Juana (man sieht sie im Hintergrund) mit Iván, einem der Architekturstudenten (links), mit dem wir zusammenarbeiten, und dem anderen Architekten (von dem ich schon wieder den Namen nicht weiss).
Die beiden ergeben eine sehr glueckliche Kombination: Iván hat das theoretische Wissen und der andere die praktische Erfahrung.
Nach mehreren Gespraechen hat sich letztendlich dieser Arbeitsplan herauskristallisiert:
Ein Teil der Wand (wie man ihn auf dem Foto erkennen kann) ist im maroden Zustand, sodass Feuchtigkeit eindringt. Durch eine Zementschicht, die im ganzen Raum einen Meter die Wand hochgeht, wollen wir dieses Problem loesen. Ausserdem soll hinter dem Haus ein Art Kanal installiert werden, damit bei starken Regenfaellen das Wasser abfliessen kann.
Wir werden das Dach doch nicht komplett erneuern, sondern nur die Stellen, die undicht sind, in Ordnung bringen. Zudem installieren wir die Leuchtflaschen, so wie es in dem Video gezeigt wird (http://www.youtube.com/watch?v=Fs15ejoEAqM&sns=fb). Dazu haben wir heute an der Uni auch schon Versuche durchgefuehrt.
Nach laengerem Rumprobieren haben wir festgestellt, dass die Mischung Chlor: Destilliertes Wasser- Haelfte: Haelfte die meiste Leuchtkraft bringt. Alle Chemiker, die das lesen, sollen bitte unten kommentieren, wenn es noch eine optimalere Mischmoeglichkeit gibt. Ich hab sowieso das Gefuehl, dass ich mir durch den blosse Begriff “Chlor” bei denen gerade einen Schiefing einzieh. Keine Angst, wir experimentieren nicht mit hochgiftigem Chlorgas, sondern mit einer Chlorloesung aus dem Supermarkt.
Zudem werden wir den Boden ebnen und fuer die einzige Lampe im Raum soll eine richtige Stromleitung verlegt werden, denn sie haengt ziemlich labil in der Luft rum.
Gleich danach sind wir zur Ferreteria, um die benoetigten Materialien einzukaufen.
Diskussionen ueber die richtige Wahl…
…und ein recht kostenguenstiges Ergebnis- alles in allem durch den alternativen Plan ohne eine Komplettsanierung des Dachs insgesamt “nur” ca. 300 Dollar- und dadurch grosses Aufatmen bei uns. Wir hatten mit wesentlich hoehren Kosten gerechnet und sind sehr froh, jetzt auch fuer die anderen Haeuser noch finanzielle Perspektiven sehen zu koennen. Dennoch oder gerade deswegen will ich immernoch mit der gleichen Dringlichkeit zum Spenden aufrufen! Wie ich hier gezeigt hab, gibt es so viele Haeuser, die wir in Ordnung bringen muessen und neue Wohnmoeglichkeiten, die wir fuer die Adultos Mayores suchen, sodass wir unbedingt Unterstuetzung durch Spendengelder benoetigen.
Naechster Schritt: Verladen des Gekauften in dem von der Ferreteria zur Verfuegung gestellten Lieferwagen und Transport zurueck zum Haus.
Naechster Schritt: Verladen des Gekauften in dem von der Ferreteria zur Verfuegung gestellten Lieferwagen und Transport zurueck zum Haus.
Juana war bei unserer Rueckkehr sichtlich erfreut. Am Donnerstag beginnen wir mit den Arbeiten in ihrem Haus!
Adventsimpressionen. Der scheusslichste Christbaum der Welt steht in Ecuador. Seltsam, eigentlich ist das Land so traditionell-katholisch, laesst sich aber dennoch in verschiedener Hinsicht stark von der nordamerikanischen Kultur beeinflussen.
Dagegen haelt meine selbst kreierte Adventskranzkomposition, die im Projekt steht und da trotz der sommerlichen Temperaturen vielleicht ein bisschen Vorweihnachtsstimmung wecken kann…
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