An vielen verschiedenen Stellen gibt es Problemherde und wir finden fuer alle Gelder eine wichtige Verwendung, sei es fuer die Anschaffung von Materialien, die Bezahlung der Arbeitskraefte oder den eventuellen Kauf eines Grundstuecks. Ausserdem hab ich doch einmal von der behinderten Enkelin eines Adulto Mayor berichtet, deren Familie Schwierigkeiten hat, die Medikamente zu bezahlen, die sie benoetigt. Auch hier wird also finanzielle Unterstuetztung benoetigt.
Aber ich muss mich trotzdem entschuldigen, dass ich nicht jetzt schon viel mehr Ergebnisse praesentieren kann, z.B. die ersehnten Bilder von dem fertig verbesserten ersten Haus, denn wir konnten die Arbeiter noch nicht wieder fuer einen finalen Arbeitstag rekrutieren und muessen uns noch bis zum kommenden Samstag gedulden. Jetzt in der Vorweihnachtszeit gab es viele andere Dinge, denen wir uns widmen mussten, sodass die Arbeiten leider etwas stagnierten.
Beim letzten mal in Juanas Haus ist aber wieder wichtiges vorangegangen.
Die frueher so kargen Waende werden jetzt von einer Zementschicht bedeckt, die verhindert, dass Feuchtigkeit eindringt.
Diesbezueglich praeventioniert wird auch ausserhalb durch den bereits fertiggestellten Kanal. Das Regenwasser kann jetzt gut abfliessen, staut sich nicht mehr an der Hauswand und versickert somit nicht mehr darin.
Am Samstag muessen wir das Dach von der Kueche in Ordnung bringen, dort eine Leuchtflasche einsetzen und im Schlafzimmer muss noch gestrichen werden.
Wenn ich in dieser Sache jetzt noch nicht mehr zeigen kann, will ich von den bisherigen Weihachtsfestivitaeten erzaehlen. Denn der Advent hat etwas lange auf sich warten lassen, aber spaetestens seit dem Beginn der Novena (neuntaegige Andacht vor Heiligabend) ist er auch in Ecuador angekommen und jeden Tag gibt es tatsaechlich ein kleines Fest/Gebet.
Im Projekt selbst gab es drei hervorzuhebende Ereignisse: Am Samstag kam ein Ingenieur, der die Einrichtung seit langen Jahren unterstuetzt, mit seiner Familie zu Besuch.
Zuerst wurde schoen gegessen; alle in ihrer feinsten Sonntagskleidung praesent.
Sehr erheiternd war dann das anschliessende Programm. Es ist erstaunlich und unglaublich nett, wie sehr und mit welcher Freude die Adultos Mayores aus sich herausgehen koennen, z.B. bei einem Spiel, bei dem es darum geht, Tiere nachzuahmen.
Wenn ich in dieser Sache jetzt noch nicht mehr zeigen kann, will ich von den bisherigen Weihachtsfestivitaeten erzaehlen. Denn der Advent hat etwas lange auf sich warten lassen, aber spaetestens seit dem Beginn der Novena (neuntaegige Andacht vor Heiligabend) ist er auch in Ecuador angekommen und jeden Tag gibt es tatsaechlich ein kleines Fest/Gebet.
Im Projekt selbst gab es drei hervorzuhebende Ereignisse: Am Samstag kam ein Ingenieur, der die Einrichtung seit langen Jahren unterstuetzt, mit seiner Familie zu Besuch.
Zuerst wurde schoen gegessen; alle in ihrer feinsten Sonntagskleidung praesent.
Sehr erheiternd war dann das anschliessende Programm. Es ist erstaunlich und unglaublich nett, wie sehr und mit welcher Freude die Adultos Mayores aus sich herausgehen koennen, z.B. bei einem Spiel, bei dem es darum geht, Tiere nachzuahmen.
Der stolze Gewinner Manuél hat sich seinen Titel auch redlich verdient. Bei seinem Auftritt musste die ganze Menge nur noch losprusten.
Hier bei der Preisuebergabe durch unseren prominenten Gast.
Talente werden hier auch nicht aus Angst oder Bescheidenheit versteckt, sondern wenn die Gelegenheit passt, gibt man ein kleines Lied zum Besten, so wie auf diesem Bild der Saúl (mitterweile kenn ich die Namen schon :) )
Und sobald der Rhythmus erfasst ist, wird solange geklatscht, bis man sich nicht mehr auf dem Stuhl halten kann und zum Tanzen anfaengt und das manchmal wirklich nur zu der schoenen sonoren rauen Stimme unseres Saúl.
Oder zu energiegeladenem Salsa.
Ausserdem konnte der Chor unter meiner Leitung drei einstudierte Weihnachtslieder zum ersten mal auch in der Oeffentlichkeit mit Erfolg praesentieren. Leider hab ich davon nur gerade kein Foto parat.
Gleich am Tag darauf war Tag des offenen Hauses, wie man auf Spanisch dazu sagt.
Ihre ueber einen laengeren Zeitraum mit Ausdauer und Fleiss erstellten Handarbeiten konnten die Adultos Mayores nun verkaufen.
Haeufig anzutreffen waren solche huebschen Krippen.
Aber mein Favorit war eindeutig dieses Dirigentenschwein, das mir die Kuenstlerin partout nicht verkaufen wollte.
Last but not least dann die projektinterne Weihnachtsfeier mit feierlichem Umzug von Engeln, Koenigen und Hirten.
Als Ueberraschung unterhielt eine mexikanische Band. Der hervorragende Frontsaenger konnte den heterogenen Streichersatz im Hintergrund wettmachen.
Jeder Adulto Mayor bekam von Carlotta und mir schliesslich ein kleines Weihnachtspraesent in Form einer solchen Karte mit dem jeweiligen persoenlichen Foto auf der Aussen- und Weihnachtswuenschen auf der Innenseite. So haben sie auch jetzt schon eine kleine Erinnerung an uns.
Am Sonntag geht´s bis Neujahr an die Kueste. Deswegen will ich jetzt schon allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glueckliches neues Jahr wuenschen! Hasta luego :)